Wofür steht ZENIKPLUS?

ZENIKPLUS ist das Zentrum für Nachhaltige und Innovative Konzeptionen. Ziel von ZENIKPLUS und der Konzeptionen ist die Förderung des Guten Lebens (hierfür steht das „Plus“ im Namen) und der erforderlichen Bildung. ZENIKPLUS ist BNE-Akteur*in der UNESCO.


Wie definiert ZENIKPLUS das Gute Leben? ZENIKPLUS bezieht sich in seiner Perspektive auf die Ansätze der Gerechtigkeitsethik, der Verantwortungsethik sowie die Ideen des verantwortlichen Handelns der integrativen Wirtschaftsethik. Weitere wichtige Impulse entnimmt ZENIKPLUS den UN Guiding Principles on Business and Human Rights. Das Gute Leben ist ein Leben, welches (1) gerechte Teilhabe aller Menschen ermöglicht und in welchem sich (2) jeder Mensch den Folgen seines Handelns verpflichtet - beides ausrichtet an der nachhaltigen Existenz des Planeten.

 

ZENIKPLUS setzt auf Demokratie, Weltoffenheit, Kooperation und Solidarität, fördert Partizipation, Wertschätzung sowie Vielfalt und erkennt in Fürsorge und Verantwortung für eine zukunftsfähige Welt seine Kernwerte. Jedes Leben wird als Teil der Mitwelt begriffen, deren Existenz als ständiger, mobilisierender Transformationsprozess zu gewährleisten ist.

Woher kommt ZENIKPLUS und was macht es?

Es ist entstanden aus Forschungsaktivitäten der Professoren Buller (bbw Hochschule Berlin) und Conrad (HNEE - Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde).

 

ZENIKPLUS bietet lokal Veranstaltungen zu Nachhaltigkeits- und Mitweltthemen an und setzt dabei auf Machen und Kommunikation. Stakeholder*innen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Bildung werden verbunden und diskutieren in regelmäßigen Veranstaltungen über die demokratische Rolle des Menschen in der Region und über dessen Verantwortung und Einflussmöglichkeiten auf Mitwelt, Gesellschaft und Governance, um Herausforderungen zu verstehen und geeignete Gestaltungsstrategien zu entwickeln. Dabei werden der Zugang zu Fakten als Teil des Lebenslangen Lernens, der ethische Diskurs als Grundlage demokratischer Prozesse und Strukturen sowie Werkzeuge des Handelns in Vorträgen und Workshops angeboten.

Wer trägt ZENIKPLUS?

Das Zentrum wird verantwortet von Professor Thoralf Buller (bbw Hochschule Berlin) und organisiert die Zusammenarbeit von Professor*innen / Forscher*innen unterschiedlicher Hochschulen. Es ist ein Zentrum in Hochschulen der angewandten Forschung, die sich neben Forschung und Lehre vor allem dem Transfer verschrieben haben. Der Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aber auch das konkrete, partizipative Einbeziehen der Zivilgesellschaft stellen ein besonderes Charakteristikum des Zentrums dar. 

Wo knüpft ZENIKPLUS an?

Das Zentrum knüpft an verschiedenen Forschungsfeldern an wie Nachhaltige Unternehmensführung,  Betriebliches Umweltmanagement, Nachhaltige regionale Entwicklung und Management begrenzter Ressourcen sowie betrieblicher Demokratiekompetenz und interkultureller Kommunikation. Es entwickelt seine Themenbereiche aus konkreten Aktivitäten aus Drittmittelprojekten, Forschungsvorhaben, Weiterbildungsangeboten und Ausgründungen.

Was macht ZENIKPLUS?

Ausgewählte Konzeptionen des Zentrums zur Herstellung bzw. Sicherung des Guten Lebens sind:

 

Mitwelt-Gespräche: lokale Gespräche von Vertreter*innen von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Bildung mit Vorträgen, Workshops und Austausch zu demokratischer Verantwortung und Einflussmöglichkeiten für eine gute Zukunft

 

"Smells Like …" : Konzeption und Umsetzung zur Erfassung von Umwelt- und Umfelddaten in Städten zur Bewertung der Lebensqualität

 

Tiny Forest: Konzeption und Unterstützung der Gründung eines ökologisch-ökonomisch-sozial-innovativen Start-ups

 

Ecomapping: Konzeption zu Nachhaltigkeitsberichterstattung und Risikomonitoring bei einer kommunalen Holding aus der Gesundheitsbranche

 

Clean Fleet: Konzeption im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagements in einem regional verankerten KMU

 

Lora.Land: Konzeption zur Installation und wertschöpfungsorientierten Nutzung von LoraWan-Technologien in Räumen mit einer digitalen und informationellen Kluft 

 

S-Erreichbarkeit: Konzeption zur Erfassung und Bewertung des physischen und digitalen Zugangs zu Finanzdienstleistungen

 

SoLo - Soziale Logistik: Konzeption für eine smarte und soziale Versorgungsinfrastruktur für ländliche, periphere Räume

 

Eco-Good-Award: Konzeption und Umsetzung eines Studienpreises zur Beförderung innovativer und nachhaltiger Ansätze des betrieblichen Umweltmanagements

 

Darüber hinaus publiziert das Zentrum in unterschiedliche Zeitschriften. Letzte Publikationen sind: 

 

  • Particulate matter measurement with low-cost sensors - investigation of data quality and the benefit of data correction approaches

  • Life Cycle Inventory Analysis (LCI) for reusable cups made of liquid wood for the project PotsPRESSO in Potsdam (Brandenburg, Germany), 2020, OIKOS Heft 1

  • Der Einfluss mobiler Filiale auf die Erreichbarkeit grundlegender Finanzdienstleistungen - eine Analyse unter Berücksichtigung quantitativer und qualitativer Aspekte, 2019, OIKOS Heft 3

  • Die forschende Klauser als pragmatischer Ansatz des kompetenzorientierten Prüfen am Fallbeispiel, 2019, OIKOS Heft 2

  • Smells like ...  - Ein innovatives Lehr-Lehr-Format im Modul betriebliches Umweltmanagement, 2018, OIKOS Heft 2

  • Kommune und Region - Planspielentwicklung und -einsatz für mehr Praxisnähe im Studiengang Regionalmanagement, 2018, OIKOS Heft 1

Wer macht was im ZENIKPLUS?

ZENIKPLUS vernetzt Personen und Institutionen aus Wissenschaft und Praxis. Das Zentrum wird von Prof. Dr. Thoralf Buller (bbw Hochschule Berlin) geleitet. Starker Kooperationspartner ist u.a. Prof. Dr. Alexander Conrad von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).

Was sagen die Medien zu ZENIKPLUS?

Folgende Konzeptionen des ZENIKPLUS sind in den Medien präsentiert und diskutiert worden:

 

  • "Smells Like …" beispielsweise in der Märkischen Oderzeitung (MOZ)

  • Clean Fleet beispielsweise im Wissenschaftsmagazin Xenius (Arte)

  • S-Erreichbarkeit beispielsweise im Fachmagazin Review of Regional Research

  • Tiny Forest beispielsweise im Wissenschaftsmagazin W wie Wissen (ARD)

  • Eco-Good-Award beispielsweise in der Märkischen Oderzeitung (MOZ)

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