Smells like

Smells like ist eine Eigenentwicklung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Das Projekt ist als Wahlpflichtfach angelegt und startete im Jahr 2018 als Weiterentwicklung eines Studierenden-Stegreifs in den Umweltmanagementvorlesungen zum Phänomen Gerüche.
Mit Hilfe dieser Methodik wird ein Netzwerk, dass wir Grid nennen, in möglichst engen Abständen im Stadtgebiet verteilt, meist auf privaten Flächen, auf denen Feinstäube, englisch Particulate Matter, kurz PM, gemessen werden. Zwischen Feinstäuben und menschlicher Sterblichkeit sowie schwerer Erkrankungen wie Lungenkrebs existieren Verbindungen. Die Messungen könnten zu einer engmaschigeren Beobachtung der Feinstäube und zu einem erhöhten Bewusstsein für das Problem beitragen.
Der Prototyp wurde im Dezember 2019 erstmalig in Betrieb genommen und anschließend evaluiert. Dabei konnte ein Algorithmus entwickelt werden, der eine fehlerhafte Datenausgabe deutlich minimiert.
Beabsichtigt ist die wartungsfreie und autarke Beobachtung und Evaluation von Input und Output. Indikatoren der Stunde Null waren hier Temperatur und Feuchtigkeit der Luft, Luftdruck, Windgeschwindigkeit sowie Particulate Matter in den Stärken PM2.5 und PM10. Die Indikatoren werden durch mobile Messgeräte regelmäßig und mit den Werten offizieller Messstationen verglichen.
Aufgrund der Energieeffizienz des eigens dafür installierten LoRaWAN ist es möglich, die Sensoren nahezu wartungsfrei und autark laufen bzw. senden zu lassen.